Sexualisierte Gewalt

 

 

Dieses Projekt wurde vom MKFFI gefördert!


Wo Liebe ist, da ist auch Leben. (Mahatma Gandhi)

 Wenn das Unfassbare passiert – was soll man da tun?

 

Sexualisierte Gewalt - ein Thema, welches bei Vielen unwillkürlich Gefühle des Unbehagens, der Trauer, der Abscheu oder der Wut hervorruft. Und ebenso ein Thema, über das sich viele Menschen nicht zu reden trauen, weil dabei innere Bilder auftauchen, die hilflos und ungläubig machen. Manch einer hat in seiner Vergangenheit vielleicht sogar selbst solche Grenzüberschreitungen erfahren, an die er nicht zurückdenken möchte.

 

Besonders schwer zu begreifen und zu verstehen ist es dann, wenn plötzlich dem eigenen Kind diese Art der Gewalt widerfährt – ob nun durch Erwachsene oder durch andere Kinder und Jugendliche selbst. Empfundene Machtlosigkeit, emotionale Taubheit oder völliges Ungerechtigkeitserleben sind hier nur wenige der dabei aufkommenden (inneren) Reaktionen, mit denen ganze Familien plötzlich konfrontiert sein können. Innere Dialoge darüber, wie so etwas überhaupt passieren kann, wie es so etwas geben kann, dass so etwas nicht sein darf werden abgelöst durch diffuse Ängste darüber, wie es denn jetzt weitergehen mag, ob das eigene Kind nun auf ewig Belastungen und innere Narben davontragen wird. Unter der Überforderung und massiven Unsicherheit wissen viele Eltern nicht, wie sie mit ihrem Kind über das Erlebte in Kontakt treten sollen und was sie tun können, um ihrem Kind den sicheren Rahmen zu bieten, den es nun braucht.

 

Was kann helfen?

 

  • Es ist wichtig zu wissen, dass viele Kinder und Jugendliche, denen geglaubt wird und die aktiv unterstützt und geschützt werden, die sexualisierte Gewalt oftmals gut verarbeiten können und keine Langzeitfolgen erfahren.
  • Betroffene Kinder leiden jedoch häufig selbst erstmal unter Selbstzweifeln und Schuldgefühlen und brauchen vertrauensvolle und zugewandte Gegenüber, die ihnen das Berichtete glauben, die ihnen zurückmelden, dass das, was sie erlebt haben, nicht in Ordnung war und die vermitteln, dass sie das Erlebte nicht allein bewältigen müssen.
  • Um so einen sicheren und schützenden Rahmen bieten zu können, ist es wichtig, dass auch Sie als Eltern sich gut unterstützen lassen und sich Hilfe holen. Dafür können Sie beispielsweise Kontakt zu unserer Beratungsstelle aufnehmen! Wir unterstützen Sie gerne auf dem weiteren Weg und überlegen gemeinsam, was für Ihre Familie hilfreich sein könnte und welche Schritte hierfür gegangen werden können.

 

Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch über die Beratungs- und Kontaktstellen "Mädchen in Not" und "Zartbitter e.V.", zu deren Seiten Sie über die folgenden Bilder weitergeleitet werden: